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Erholsame Nächte für Seitenschläfer

« Darauf kommt es an, wenn Sie in der Seitenlage schlafen »

Wir Menschen verbringen im Laufe unseres Lebens an keinem anderen Ort mehr Zeit, als in unseren Betten. Das heißt, unser Schlafplatz spielt in unserem Leben eine wichtige Rolle und sollte dementsprechend individuell eingerichtet sein. Auswirkungen auf die Qualität unseres Schlafes hat vor allem auch unsere Schlafposition. Wir zeigen, worauf es für Seitenschläfer ankommt.

Die drei unterschiedlichen Schlafpositionen

Rückenschläferposition:

In dieser Schlafposition liegt der Schlafende vorwiegend auf dem Rücken. Allerdings bildet sich in der Rückenlage oft ein Hohlkreuz und die Arme liegen unter dem Kopf oder nahe an ihm. In dieser Position verspannt sich häufig die Nacken- und Schultermuskulatur.

Bauchschläferposition:

Ungefähr 10 % der Menschen schlafen in dieser Position. Allerdings ist diese Position sehr ungünstig, da dabei die Nackenmuskulatur überdehnt wird. Außerdem wird das Atmen erschwert. Menschen, die in dieser Position schlafen, sollten ein sehr flaches Kissen verwenden.

Seitenschläferposition:

fan-medisan-seitenschlaeferkissen-kissen-fuer-seitenschlaeferLaut Experten ist diese Position die gesündeste. Mehr als 60 % der Menschen schlafen am liebsten auf der Seite. Beim Schlafen auf der Seite verbessert sich die Atmung. Beim Schlafen auf der linken Seite zum Beispiel wird der Säurerückfluss aus der Speiseröhre unterstützt und damit Sodbrennen vorgebeugt. Außerdem gibt es bei Seitenschläfern weniger Atemaussetzer als in anderen Positionen, wie beispielsweise bei der Rückenschläferposition. Jedoch muss auch der Seitenschläfer auf das richtige Kissen achten. Idealerweise sollte ein Seitenschläfer so liegen, dass Kopf, Wirbelsäule und Becken eine gerade Linie bilden.

Wie muss das Bettsystem für Seitenschläfer aufgebaut sein?

Die Seitenlage ist die angeborene Ruheposition. Denn der Fötus liegt im Mutterleib ebenfalls auf der Seite. Deshalb fühlen sich viele Menschen in dieser Schlaflage sehr wohl. Außerdem ist diese Position auch sehr gut dafür geeignet, um den Rücken zu entlasten. Eine Voraussetzung dafür ist jedoch das richtige Bettsystem, das besonders gut für die Schlafposition auf der Seite geeignet ist und den Schlafenden körpergerecht unterstützt. Die Arme sollten schulterfreundlich gelagert sein.

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Hüfte- und Schulterbereich benötigen vor allem eine nachgiebige Lagerung. Dagegen verlangten die Taille eine bessere Stützung und das Rückgrat eine gerade, ausgestreckte Position. Zudem sollten die Beine nicht vergessen werden. Denn auch sie benötigen eine ergonomisch richtige Lagerung. Das perfekt auf Seitenschläfer abgestimmte Schlafsystem besteht aus einer punktelastischen Matratze, einem Lattenrost mit Zonen, Schulterkomfortzone und Härtegradregulierung in der Mittelzone.

Welche Matratzen eignen sich am besten für Seitenschläfer?

Damit sich die Bandscheiben während des Schlafes optimal regenerieren und wieder mit Flüssigkeit füllen können, muss die Wirbelsäule ergonomisch gerade liegen. Für Menschen, die gern in der Seitenschläferposition schlafen, ist deshalb eine Matratze ideal, die schwere und breite Partien des Körpers einsinken lässt, während der Rest des Körpers ausreichend gestützt wird. Damit wird einem Verdrehen der Wirbelsäule vorgebeugt und ein mögliches Abkippen im Bereich der Hüfte verhindert.

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Sollte die Matratze nicht anschmiegsam genug an den wichtigen Körperstellen wie Schultern, Becken und Fersen reagieren können, kommt es zu Stauchungen und Verspannungen, die eine nächtliche Regeneration verhindern.

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Die richtige Seitenschläfermatratze ist deshalb punktelastisch, wie zum Beispiel die Irisette Vitaflex Flextube-Matratze. Diese 7-Zonen-Matratze aus Kaltschaum enthält im Kern auf einer Seite frei bewegliche Flextubes mit unterschiedlichen Härtegraden in 7 ergonomischen Liegezonen. Auf der anderen Seite verfügt sie über eine besondere 3D-Würfel-Schnitt-Technologie im Schaumstoffkern, die dreidimensional auf den Körper reagiert. Eine passende Seitenschläfermatratze kann ebenso aus Tonnentaschenfedern, aus Gel oder aus Latex mit Zonenaufbau bestehen.

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Die härteren Liegezonen in einer 7-Zonen-Matratze nehmen die leichteren Körperbereiche auf, während die nachgiebigen Zonen Becken und Schultern einsinken lassen. Durch die Nachgiebigkeit im Schulterbereich wird die Halswirbelsäule entlastet, da sie nicht abknicken kann.

Wie sollte der ideale Lattenrost für Seitenschläfer aussehen?

oeko-planet-twinstar-lattenrost-seitenschlaeferAuch der Lattenrost für Seitenschläfer sollte über Liegezonen verfügen oder zumindest über eine individuell einstellbare Federung im Schulter- und Hüftbereich wie beispielsweise beim Twinstar Lattenrost von ÖKO Planet mit verstellbarem Kopf- und Fußteil. Die Schulterabsenkung bewährt sich besonders gut bei drucksensiblen Seitenschläfern. Außerdem sollte der Rahmen des Lattenrosts aus elastischen Schichtholzleisten aufgebaut sein, die in der Nacht eine angenehme Abfederung gewährleisten. Die Leisten werden idealerweise in flexiblen Kautschukkappen gelagert. Für Seitenschläfer gilt es vor allem, die Bereiche für Schultern und Becken im Rost weicher einzustellen. Die Taille sollte hingegen fester liegen. Die Schieberegler der Leisten sollten einem kleinen V, über dem sich zwei Punkte befinden, entsprechen. Dabei sollte jeder selbst ausprobieren, wie steil oder flach das V verlaufen muss.

Benötigt ein Seitenschläfer auch ein spezielles Kissen?

Erst das richtige Kissen sorgt neben der richtigen Schlafunterlage für ein komplettes Schlafsystem. Viele in der Seitenposition Schlafende kämpfen nachts förmlich mit ihrem Kissen, sodass es das Dreieck zwischen Hals, Kopf und Schulter ausfüllt. Aber komfortabel ist das nicht, da diese Lösung nicht formbeständig ist. Die Halswirbelsäule wird dabei stark belastet.

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Spezielle Nackenkissen oder Seitenschläferkissen eignen sich dafür viel besser, da sie direkt für diese Schlafweise konzipiert sind. Sie sind formstabil und ergonomisch geformt. Somit verhindern sie das Abknicken der Halswirbelsäule. Ein Seitenschläferkissen sollte nicht zu hoch sein, damit es auch nicht zu einer Überdehnung des Nackens kommen kann. Außerdem sollte das Kissen herausnehmbare Elemente besitzen. Die Knie dürfen dabei nicht vergessen werden. Da die meisten Menschen in Seitenschläferlage ihre Bettdecke zwischen die Knie klemmen, ist hierfür ein Kniekissen am besten, das unangenehme Druckstellen vermeidet.

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Ein Seitenschläferkissen fördert aufgrund seiner ergonomisch vorgeformten Form die anatomisch korrekte Lage der Wirbelsäule. Diese speziellen Schlafhilfen sind anders als normale Kopfkissen aufgebaut. Das Seitenschläferkissen ist viel länger und meist gebogen. Zwei hervorragende Modelle sind zum Beispiel das myO und my7 von Theraline. Diese Kissen verhindern außerdem, dass der Körper in die Bauchlage rutschen kann, da der Rumpf gestützt wird.

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Während der Schlafende das Kissen mit Armen und Beinen umklammert, erhält seine Wirbelsäule eine gerade Linie. Die Kissen sind praktisch stützendes Kopfkissen und Kniekissen in einem. Über verschiedene Öffnungen können die Füllungen beim my7 individuell angepasst werden und damit die Höhe des Kissens bestimmen.

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Mit einem Seitenschläferkissen, einer 7-Zonen-Matratze und einem verstellbaren Lattenrost wird der Schlaf in der Seitenschläferposition ausgeglichen, erholsam und ruhig.