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Schlafstörungen im Alter

« So können Senioren besser schlafen »

Mit zunehmendem Alter verändert sich die Schlafqualität und das Schlafmuster wandelt sich. Das führt bei älteren Menschen häufig zu Schlafproblemen, die sehr schwerwiegend sein können. Wir haben einige Maßnahmen für Sie zusammengestellt, die Ihnen helfen werden, Schlafstörungen im Alter entgegenzuwirken.

Schlafprobleme sind bei Senioren keine Seltenheit
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Veränderungen im Schlafrhythmus

Wenn die Menschen älter werden, verändern sich ihre Schlaf- und Lebensgewohnheiten. Auch, wenn sich ihre individuell benötigte Schlafmenge nur wenig ändert, gibt es einen Wandel beim Schlafmuster. Der REM-Schlaf vermindert sich leicht und der Tiefschlaf wird stark reduziert. Damit nimmt der oberflächliche Schlaf im Alter zu und erhält eine andere Schlafqualität. Einfache Verhaltensmaßnahmen helfen jedoch in den meisten Fällen, die Schlafstörungen im Alter zu überwinden.

Die innere Uhr

Mit zunehmendem Alter verändert sich auch die Steuerung des Stoffwechsels, die vom Tag-Nacht-Wechsel beeinflusst wird. Diese wird als zirkadianer Rhythmus, also die „innere Uhr“ bezeichnet. Im Alter schwächt sich diese innere Uhr ab und es findet eine Verlagerung des Nachtschlafs auf den Tag statt. Dabei verringert sich das Bedürfnis, nachts schlafen zu wollen. Für viele Menschen wird diese Verschiebung als Störung empfunden, sodass es meist einen fließenden Übergang zur Schlafstörung gibt. Denn durch unrealistische Erwartungen an den Nachtschlaf werden dabei meist tief greifende Schlafprobleme provoziert.

Die innere Uhr ist oft das Problem von Schlafstörungen im Alter
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Mögliche Gründe für Schlafstörungen im Alter

Der Hauptgrund für Schlafstörungen ist mangelnde körperliche Bewegung. Denn körperliche Bewegung hilft, den Schlaf-Wach-Rhythmus zu regeln und sorgt außerdem für ausreichende Müdigkeit in der Nacht. Ebenso können Ärger, seelische Belastungen, Schmerzen, Stress, ruhelose Beine, helles Licht, Lärm, Koffein, Alkohol, Medikamente oder Schlafapnoe (Atempausen) Gründe für die Schlaflosigkeit sein. Häufig sind es Erkrankungen wie Parkinson, Demenz, Depressionen, Inkontinenz oder Prostatavergrößerung, die mit einem Schlafproblem einhergehen.

Tipps für Maßnahmen gegen Schlafstörungen im Alter

Schaffen Sie eine beruhigende Atmosphäre

Im Schlafzimmer sollten Sie vom Alltag abschalten und sich zurückziehen können. Deshalb ist es wichtig, dass Sie im Schlafzimmer keine Utensilien lagern, die Sie an Dinge erinnern, die noch zu erledigen sind. Das kann beispielsweise ein Wäschekorb mit Bügelwäsche sein oder ein Stapel Papiere oder Briefe, die Sie noch lesen wollten.

Schlafzimmer gut lüften

Gut durchlüften kann helfen
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Wichtig zum Wohlfühlen ist auch frische Luft. Deshalb sollten Sie, bevor Sie ins Bett gehen, das Schlafzimmer gut durchlüften. Halten Sie die Schlafzimmertemperatur wenn möglich auf einer Temperatur von ca. 18 °C, um besser schlafen zu können. Denn zu hohe Temperatur oder Luftfeuchtigkeit kann ebenfalls zu Schlafstörungen führen.

Schlafzimmer zum Wohlfühlen gestalten

Gestalten Sie Ihr Schlafzimmer so, dass Sie sich darin wohlfühlen. Auch, wenn Sie während des Schlafs Dekorationen wie Bilder an der Wand oder die hübschen Kerzen auf dem Fensterbrett nicht sehen können.

Den Abend ruhig ausklingen lassen

Bei Schlafstörungen ist es ganz wichtig, dass Sie am Abend Krimis oder wilde Actionfilme vermeiden. Lassen Sie den Abend lieber ruhig ausklingen. Lesen Sie ein gutes Buch oder hören Sie beruhigende Musik. Aufregende Gespräche verschieben Sie am besten auf den nächsten Tag. Ihr Körper sollte am Abend richtig zur Ruhe kommen und Ihr Geist abschalten können.

Den Körper und Geist fit halten

Auch, wenn Sie älter sind, müssen Sie nicht träge sein. Außerdem trägt eine gewisse körperliche Aktivität zu einem besseren Schlaf bei. Schon 1,5 Stunden geistige Aktivität und Bewegung am Tag reichen aus. Das können zum Beispiel Spaziergänge, Tanzstunden und Karten- oder Schachspiele mit Freunden sein. Vor allem fördert die Bewegung an der frischen Luft einen gesunden Schlaf.

Den Körper fit halten
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Regeln Sie Ihren Tagesablauf

Ein regelmäßiger Tagesablauf ist wichtig für die innere Uhr. Denn bei einem unregelmäßigen Tagesablauf findet der Körper keine richtige Ruhe. Die Folge davon sind Schlafstörungen. Stehen Sie deshalb zum Beispiel jeden Morgen um 8.00 Uhr auf und gehen abends um 23 Uhr ins Bett. Dazu kommen die alltäglichen Aufgaben, wie Frühstück, Duschen, Putzen, Wäsche waschen, Gartenarbeit, Sport und Fernsehen, für die Sie feste Zeiten einplanen sollten. Alles sollte zu regelmäßigen Zeiten stattfinden.

Nehmen Sie am Abend nur gesunde und leichte Mahlzeiten zu sich

Am Abend ist es besser, statt Pommes oder Pizza nur leichte Nahrungsmittel mit wenig Fett zu essen, wie beispielsweise Gemüse, Reis, Salat und Geflügel. Denn bei zu schwerem und zu fettreichem Essen kann sich der Körper nicht auf den Erholungsschlaf konzentrieren und ist eher damit beschäftig die fettreiche Mahlzeit zu verdauen.

Nur einen kurzen Mittagsschlaf halten

Ein Mittagsschläfchen ist völlig in Ordnung, wenn es nicht länger als 20 min andauert. Denn, wenn Sie zu viel am Tag schlafen, ist Schlaflosigkeit in der Nacht kein Wunder.

Keine ausgedehnten Mittagsschläfe
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Natürliche Mittel gegen Schlafstörungen

Greifen Sie nicht nach irgendwelchen Pillen, um besser zu schlafen, sondern lieber zu natürlichen Hausmitteln. Wohltuende Behandlungen, mit denen Sie ihr Schlafproblem in den Griff bekommen, sind zum Beispiel:

  • ein warmes Entspannungsbad mit wenigen Tropfen ätherischem Lavendel-, Melissen- oder Baldrianöl
  • eine Tasse warme Milch mit einem Löffel Honig oder eine Tasse Katzenminze- oder Melissentee
  • ein entspannendes Lavendelkissen auf oder neben dem Kopfkissen

Die richtige Bettausstattung für Senioren

Senioren benötigen eine besondere Bettausstattung. Sie sollte auf die speziellen Anforderungen ihres Körpers konzipiert und nicht zu fest und nicht zu weich sein. Auch, wenn ältere Menschen häufig eher weiche Matratzen bevorzugen, sollten sie auf Ausgewogenheit im Härtegrad achten, damit sie besser schlafen können.

7-Zonen Matratze:

f.a.n. Vital KS MatratzeUm die Wirbelsäule im Schlaf nicht zu überstrecken oder seitlich zu verkrümmen ist eine 7-Zonen Matratze aus Kaltschaum, wie beispielsweise die Kaltschaummatratze Lotus von Irisette, die richtige Matratze für Senioren. Sie bietet durch die unterschiedlich aufgebauten Zonen eine druckfreie Lagerung von Gelenken und Wirbelsäule sowie eine richtige Unterstützung von Nacken- und Schulterbereich. Dabei wird verhindert, dass Blutgefäße und Nervenbahnen abgeklemmt werden.

Jeder Bereich des Körpers erhält so viel Unterstützung und Entlastung, wie er benötigt. Zudem besitzt die Irisette Matratze aus Kaltschaum eine gute Punktelastizität und Rückstellbarkeit und bildet im Vergleich zu weichen Federkernmatratzen keine Liegemulden aus.

Elektrischer Lattenrost:

Zur richtigen Matratze für Senioren gehört ein dementsprechender elektrischer Lattenrost, wie zum Beispiel der f.a.n. Punktoflex Ergo Motor Lattenrost, bei dem sich Kopf- und Fußteil getrennt elektrisch verstellen lassen. Die Einstellung kann stufenlos über eine Funkfernbedienung gesteuert werden. Denn Komfort ist für Senioren sehr wichtig. Außerdem verfügt der Lattenrost von f.a.n. über 7 Zonen, die die Zonenwirkung der Kaltschaummatratze von Irisette noch verstärken. Mit dieser Kombination und den tollen Tipps können Sie Schlafstörungen im Alter entgegenwirken und bald wieder entspannt und erholsam Ihren Schlaf genießen.