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Luftfeuchtigkeit im Schlafzimmer

«Wie das Raumklima unseren Schlaf beeinflusst»

Für erholsamen und gesunden Schlaf ist die richtige Luftfeuchtigkeit im Schlafzimmer von großer Bedeutung. Gemeinsam mit der Temperatur bestimmt sie das Klima im Raum. Beide stehen in ständiger Wechselwirkung zueinander und lassen uns mal besser und mal schlechter schlafen.

Was bedeutet Schlafklima

Ein entscheidender Faktor für gesunden und erholsamen Schlaf ist das Raumklima im Schlafzimmer. Luftfeuchtigkeit und Temperatur müssen dazu stimmig sein. Wenn es zu kalt oder zu warm ist, ist an angenehmen Schlaf nicht zu denken.

Das richtige Klima im Schlafzimmer
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Bei zu geringer Luftfeuchtigkeit trocknen die Schleimhäute aus. Ist die Luftfeuchtigkeit zu hoch, ist die Bildung von Schimmel in der Wohnung möglich, was ein ernsthaftes gesundheitliches Risiko darstellt. Schon wenige Maßnahmen reichen aus, um das richtige Schlafklima möglich zu machen.

Niedrige Raumfeuchte macht sich durch Unwohlsein bemerkbar

Das ideale Klima im Schlafzimmer setzt sich aus gesunder Luftfeuchtigkeit und optimaler Raumtemperatur zusammen. Die Temperatur ist dabei abhängig von der Sonneneinstrahlung, der Außentemperatur und von der Beheizung. Zu feuchte Luft im Raum macht sich durch vermehrtes Schwitzen bemerkbar. Zudem wird die Sauerstoffaufnahme dadurch erschwert. Eine zu niedrige Raumfeuchte drückt sich durch körperliches Unwohlsein aus. Deshalb sollten Sie täglich die Raumfeuchte mit einem Hygrometer messen, um zu prüfen, ob sie sich im empfohlenen Rahmen befindet. Auch das richtige Lüften hat erhebliche Auswirkungen auf das Raumklima.

Beim Aufwachen am Morgen spuert man, ob das Raumklima im Schlafzimmer stimmt
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Letztendlich spüren Sie beim Aufwachen am Morgen, ob das Raumklima in Ihrem Schlafzimmer stimmt. Wenn Sie erholt aufwachen, ist es in Ordnung. Fühlen Sie sich unausgeschlafen und haben einen schweren Kopf, obwohl Sie rechtzeitig ins Bett gegangen sind, ist das Raumklima vermutlich zu warm. Wachen Sie nachts immer wieder auf, weil Sie frieren, ist es eindeutig zu kalt.

Überprüfen Sie deshalb regelmäßig die Raumtemperatur und leiten Sie erforderliche Maßnahmen ein, um besser schlafen zu können.

Wichtig für gesundes Schlafklima sind außerdem zur Jahreszeit und der Umgebungstemperatur passende Bettdecken, Kopfkissen, Bettwäschen und Laken sowie natürlich eine gut belüftete Matratze. Zusammengenommen bescheren uns diese Bausteine richtig angenommen Schlaf, der uns gesund hält und leistungsfähig macht!

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Wie hoch sollte die Raumtemperatur und Luftfeuchtigkeit im Schlafzimmer sein?

Für ein Erwachsenenschlafzimmer sind Temperaturen zwischen 16 °C und 18 °C empfehlenswert. Die optimale Raumfeuchte bewegt sich dabei zwischen 40 % und 60 %. Im Zimmer der Kinder darf die Raumtemperatur gerne um 20 °C liegen. Da auch für Kinder eine zu hohe Luftfeuchte ungesund ist, sollten Sie auch im Kinderzimmer regelmäßig das Raumklima überprüfen.

Auch im Kinderzimmer sollte man regelmaessig das Raumklima ueberpruefen
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Achten Sie jedoch immer darauf, dass sich die beim Zubettgehen gemessenen Werte im Lauf der Nacht durch Schwitzen und Atmen noch ändern. Messen Sie zum Beispiel den oberen Grenzwert bereits am Abend, so wird der Feuchtegehalt der Zimmerluft am nächsten Morgen zu hoch sein. Ergreifen Sie gegebenenfalls Maßnahmen, um einen gesunden Schlaf zu gewährleisten, wie zum Beispiel Stoßlüften. Steuern Sie stets einen Wert der Raumfeuchtigkeit zwischen 40 % und 45 % an.

Auswirkungen von zu trockener Luft

Ist die Luftfeuchtigkeit im Schlafraum zu niedrig, können folgende gesundheitliche Beeinträchtigungen auftreten:

  • Entzündungen und Rötungen der Haut
  • Austrocknung der Schleimhäute mit Infekten und Nasenbluten
  • längere Aktivität von Grippeviren
  • Schlafstörungen durch Kratzen im Hals und trockene Augen

Ebenso können Möbel im Raum in Mitleidenschaft gezogen werden. Es bilden sich besonders bei überfurnierten Massivhölzern Risse im Holz, da es seine Feuchte an die Umgebungsluft abgibt.

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Maßnahmen, um die Luftfeuchtigkeit im Schlafzimmer zu erhöhen

Zum Erhöhen der Luftfeuchtigkeit eignen sich zum Beispiel Luftwäscher, elektrische Luftbefeuchter oder Schälchen mit Wasser, die auf dem Fensterbrett über der Heizung oder im Raum verteilt werden.

Auch Keramikwasserdepots zum Anhängen an die Heizung sind hilfreich.

Das Wasser sollte täglich gewechselt werden, da sich Keime in stehendem Wasser sammeln können. Ebenso sollten Sie nicht vergessen, auch professionelle Luftentfeuchtergeräte regelmäßig zu reinigen.

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Zu feuchte Luft

Enthält die Luft zu viel Wasserdampf im Schlafzimmer, treten nicht nur Schlafstörungen auf, sondern es kann sich Kondenswasser an den Wänden bilden, das zur Entstehung von Schimmel führt. Besonders häufig davon sind dann Tapeten oder der Putz betroffen, da sie auf organischen Materialien basieren.

Kondenswasser am Fenster
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Ebenso können Matratzen davon in Mitleidenschaft gezogen werden. Schimmel ist natürlich ungesund. Seine Sporen können über die Atemwege in den Organismus des Menschen gelangen. Sie sollten also unbedingt handeln. Bei zu hoher Luftfeuchte fühlen sich auch Milben sehr wohl, die sich gerne in Matratzen und Kopfkissen breitmachen.

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Hausstauballergiker schützen sich mit sogenannten Bettwäsche Encasings vor Milben und deren Exkrementen. Das sind Schutzhüllen für Kopfkissen und Matratzen, die über die normale Bettwäsche aufgezogen werden.

Maßnahmen, um die Luftfeuchtigkeit im Schlafzimmer zu senken

Richtiges Lüften sowie ein richtiges Heizverhalten helfen Ihnen, den Feuchtigkeitsgehalt in Ihrem Schlafraum mindestens auf 55 % zu senken.

Ebenso unterstützen Sie entsprechende Hausmittel wie Salz, das in kleine Schälchen gefüllt, im Raum verteilt wird.

Salz entzieht der Raumluft die Feuchtigkeit. In unsanierten Häusern kann es allerdings permanent zu erhöhter Feuchtigkeit kommen, sodass Sie in diesem Fall auf einen professionellen Luftentfeuchter zurückgreifen sollten.

In jeder Jahreszeit richtig lüften

Um besser schlafen zu können, sollte das Schlafzimmer regelmäßig gelüftet werden. Dabei können die Bettwaren und Matratzen auslüften und die verbrauchte Luft im Raum wird ausgetauscht.

In jeder Jahreszeit richtig lueften
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Im Winter

Im Winter sollten Sie nicht zu häufig lüften, damit keine Nässe eindringen kann. Versuchen Sie bei zu trockener Heizungsluft die Feuchtigkeit im Raum mittels Luftbefeuchtern zu erhöhen und lüften Sie jeweils abends und morgens kurz.

Im Frühling

Da die Außenluft besonders am Abend und am Morgen frisch und kühl ist, sollten Sie zu diesen Tageszeiten lüften. In den Mittagsstunden halten Sie das Fenster am besten geschlossen.

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Im Sommer

Am besten lüften Sie auch im Sommer am Morgen, wenn es noch kühl ist. Schließen Sie Ihre Fenster spätestens zwischen 10 und 11 Uhr. Ansonsten dringt zu viel Wärme in Ihre Wohnung ein. Außerdem umgehen Sie damit die Mittagshitze, die das Raumklima immens beeinträchtigt. Erneut lüften können Sie dann am Abend, sobald sich die Außenluft wieder abgekühlt hat.

Im Herbst

Am besten nehmen Stoßlüften, wenn es nicht regnet und ausreichend kühl ist. In dieser Jahreszeit ist der Feuchtigkeitsanteil der Außenluft erhöht. Achten Sie deshalb immer darauf, dass er nicht auch im Inneren Ihres Hauses zu hoch ansteigt.

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