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Babymatratzen im Test

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In wenigen Wochen ist es schon so weit und der Nachwuchs erblickt das Licht der Welt. In der Zwischenzeit läuft die Einrichtung des Kinderzimmers auf Hochtouren, damit alles perfekt wird. Doch welche Babymatratze sollte es sein? Wir verraten Ihnen, was bei der Anschaffung unbedingt zu beachten ist und stellen geeignete Matratzenmodelle vor.

Die richtige Babymatratze – Welches Modell sollte es sein?

Wir können nicht früh genug damit anfangen, natürlich und gesund zu schlafen. Deshalb sollte eine Matratze für das Babybett sorgfältig ausgesucht werden. Damit die Wirbelsäule gut gestützt ist, benötigen die Kleinen eine elastische und gleichzeitig feste Unterlage. Denn bis zum 8. Lebensjahr ist die Wirbelsäule relativ gerade. Erst später bildet sich die S-Form aus. Außerdem ist die Wirbelsäule der Babys noch nicht ausreichend von der Muskulatur geschützt. In den ersten Jahren ist der Kopf des Kindes nahezu genauso breit wie die Schultern und deshalb muss das Baby noch nicht mit den Schultern in die Matratze einsinken.

Babymatratze Irisette JUNIOR

Wir haben verschiedene Babymatratzen einem Test unterzogen und sie ausgiebig darauf geprüft, inwiefern sie die Ansprüche an eine Schlafunterlage für Babys und Kleinkinder erfüllen. Doch zunächst werfen wir einen Blick darauf, welche Merkmale die Qualität überhaupt bestimmen.

Babymatratzen im Test: darauf kommt es an

Eine stabile Trittkante sollte vorhanden sein

Damit sich Babys ihre Füße nicht zwischen Bettgestell und Babybett Matratze einklemmen können, sollte eine schmale Kante am Rand angebracht sein, die härter als das umliegende Gewebe ist. Die verstärkten Ränder an der Schlafunterlage sind von immenser Bedeutung, sobald die Kleinen beginnen, im Babybett aufzustehen. Dabei ist die trittfeste Sicherheitskante bei Modellen mit geringer Höhe und weicherem Härtegrad wichtiger als bei Versionen mit ausreichender Höhe und härteren Materialien.

Babymatratze Ronja Plus

Manche Matratzen, die stabil genug sind, wie zum Beispiel solche mit Latex-Kokos-Kernen, benötigen die verstärkte Kante nicht.

Der Matratzenbezug sollte waschbar sein

Bei Babymatratzen ist ein abnehmbarer und bei 60 °C oder besser noch bei 95 °C waschbarer Hygienebezug dringend notwendig, da Urin, Schweiß oder Speichel schnell in den Matratzenbezug eindringen können. Die Folge kann die Verbreitung von Milben, Pilzen und Bakterien sein. Um das zu verhindern, hilft natürlich eine regelmäßige Reinigung und Pflege des Matratzenbezuges.

Eine Reinigung ist nicht nur aus hygienischen Gründen, sondern auch aus allergischen Gründen oberstes Gebot.

Das richtige Material auswählen

Im Normalfall besteht der Kern der Babymatratze aus Latex, Kokosfasern oder Schaumstoff oder aus einer Kombination dieser Materialien. Sie bieten dank ihrer guten Punktelastizität den Kleinen einen hohen Liege- und Schlafkomfort, da sie elastisch auf das Körpergewicht reagieren und gleichzeitig den Körper stabilisieren.

Der Oberstoff der Bezüge ist meist aus Baumwolle oder anderen Naturfasern gefertigt, da sie sehr hautverträglich und atmungsaktiv sind. Die Schlafunterlagen sind häufig mit klimaregulierenden Markenfasern aus 100 % Polyester oder Schafschurwolle gepolstert. Einige Modelle aus Schaumstoff verfügen über Belüftungskanäle, um die Atmungsaktivität zu erhöhen.

Test auf Schadstoffe mit Prüfsiegel

Achten Sie darauf, dass die Schlafunterlage für Ihren Nachwuchs von einem unabhängigen Institut auf enthaltene oder ausdünstende Schadstoffe getestet ist.

Zum Beispiel trägt sie dann einen Prüfstempel „Oeko-Tex Standard 100“ oder „Der Blaue Engel“.

Die richtige Größe auswählen

Achten Sie bei der Auswahl auch auf die richtige Größe. Eine Matratze im Format 70×140 cm eignet sich für ein normales Babybett, das es im Handel zu kaufen gibt.

Babymatratze Elza Jonas

Es gibt jedoch auch kleinere Bettenmodelle, für die eine Babymatratze in der Größe 60×120 cm erhältlich ist. Damit gibt es genügend Bewegungsspielraum für das Baby in den ersten Jahren. Dabei sollte die Unterlage im Babybett dem Baby oben und unten jeweils ca. 10 cm Platz zur Verfügung stellen.

Babymatratzen im Test: Modelle, die sich bewährt haben

Medisan Happy Kindermatratze

Dieses mittelfeste Modell von f.a.n. frankenstolz mit Härtegrad 2 besteht aus einem elastischen Vitacel®-Schaumkern und ist mit einer trittfesten Kante ausgestattet. Diese vermeidet eben jenes Einklemmen, wenn sich Ihr Liebling mal im Bett bewegt. Die Matratze weist genau den Härtegrad auf, der für die Kleinsten absolut notwendig ist. Die Schlafunterlage ist beidseitig jeweils mit klimaregulierender Markenfaser aus 100 % Polyester gepolstert. Guter Feuchtigkeitsabtransport ist dadurch gewährleistet. Der abnehmbare Bezug aus Doppeljersey mit 39 % Baumwollanteil ist bei 95 °C waschbar. Für guten Liegekomfort sorgt weiterhin die gewellte Oberflächenstruktur, die es ermöglicht, dass kleine Träumer ideal einsinken können. Dabei liegt die Matratze hoch genug, sodass das Einsinken nicht zu tief erfolgt.

Babymatratze Medisan Happy

Die Babymatratze wurde darüber hinaus einem medizinischen Test unterzogen, auf Schadstoffe geprüft und mit dem Öko-Tex Standard 100 Siegel versehen. Wenn Sie Ihr Baby hier betten, dann sind dem Nachwuchs wunderbare Träume gewiss. Erhältlich ist das Modell in den Größen 60×120 und 70×140 cm.

Medisan Care Kindermatratze

Dieses mittelfeste Modell von f.a.n. frankenstolz ist in den gleichen Größen wie die Happy Kindermatratze erhältlich, wobei der Doppeljerseybezug aus 100 % Polyester besteht und die Polsterung mit klimaregulierender Markenfaser zur Hälfte dünner ausfällt. Ansonsten weist diese Ausführung ähnliche Eigenschaften wie die Happy-Variante auf und bietet den Jüngsten ebenso erholsamen Schlaf. Auch hier gewährleisten renommierte Prüfsiegel wie Öko-Tex Standard 100 die hochwertige Verarbeitungs- und Materialqualität, welche im Test sehr gut abschneiden.

Babymatratze Medisan Care

Dormiente Frederic Naturlatexmatratze

Für natürlich gutes Schlafgefühl sorgt diese mittelfeste Babymatratze von Dormiente, die wir ebenso einen ausführlichen Test unterzogen haben und die aus einem zweigeteilten Kern besteht: 100 % Naturlatex und latexiertes Kokosfasergewebe. Ersteres eignet sich zunächst optimal für Neugeborene. Die Kokosfaserseite bietet sich dann bei Gewichtszunahmen an und unterstützt die Klimaregulierung bei Kindern, die etwas stärker schwitzen. Die Polsterung ist beidseitig mit kbT-Schurwolle untersteppt und bietet den Kleinen damit einen hohen Schlaf- und Liegekomfort. Zudem wirkt diese Schurwollschicht klimatisierend und schützt vor einer Überhitzung bei gleichzeitig ausgezeichneter Wärmerückbildung. Der Bezug aus 100 kbA-Baumwolle ist bei 60 °C waschbar. Die Naturmatratze ist vom Qualitätsverband umweltverträgliche Latexmatratzen e.V. zertifiziert und wurde strengstens auf Schadstoffe geprüft.

Babymatratze Dormiente Frederic

Mit ihren Maßen 40×90 cm ist diese Naturlatexmatratze perfekt für Babywiegen geeignet. Es gibt dieses Modell noch in weiteren Größen, sodass sie sowohl für Babys als auch für Kleinkinder eine passende Schlafunterlage finden. Geeignet ist Dormiente Frederic zudem für Seiten-, Rücken-, und Bauchschläfer gleichermaßen. Da die verwendeten Materialien stabil genug sind, entfällt hier zudem die Trittkante.

Babymatratzen im Test: Unser Fazit

An eine Babymatratze werden hohe Ansprüche gestellt – und das völlig zurecht. Immerhin sollen es die allerkleinsten wirklich rundum gemütlich haben und – was noch wichtiger ist – absolut sicher schlafen können.

Alle hier vorgestellten Matratzen erfüllen diese anspruchsvollen Anforderungen optimal und schneiden in unseren Tests hervorragend ab.

Renommierte Hersteller wie f.a.n. frankenstolz und Dormiente wissen, was die Kleinsten brauchen. Die Ausführung Frederic von Dormiente ist durch ihren 2-in-1-Kern zudem sehr flexibel und begleitet den Nachwuchs von der Babyzeit bis hin in das Kleinkindalter.