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Die 7-Zonen-Kaltschaummatratze erklärt

« 7 Bereiche für ergonomischen Schlaf »

Wir schlafen ca. ein Drittel unseres Lebens. Neben der Anzahl der Schlafstunden pro Nacht kommt es auch auf die richtige ergonomische Lage während des Schlafs an, damit die Wirbelsäule ihre anatomisch korrekte Form beibehält. Eine 7-Zonen-Kaltschummatratze zum Beispiel ist dafür hervorragend geeignet. Aber warum eigentlich?

Markenmatratzen bieten häufig exakt 7 Stützbereiche

Damit wir gesund schlafen können, und damit sich unser Körper im Schlaf ausgiebig entspannen und regenerieren kann, muss eine ergonomisch korrekte Lagerung gegeben sein. Die Wirbelsäule darf nicht abgeknickt werden, egal, in welcher Schlafposition wir uns befinden. Denn Schmerzen, Verspannungen sowie Durchblutungsstörungen können die Folge sein. Aus diesem Grund ist es sehr wichtig, eine Matratzenart zu verwenden, die es ermöglicht, dass manche Körperregionen wie die Schultern zum Beispiel tiefer in die Matratze einsinken können als andere Bereiche.

7-Zonen-Kaltschaummatratze fan Climasan KS 7-Zonen-Kaltschaummatratze fan Vital KS

Denn gerade im Bereich der Schulter entsteht vor allem beim Seitenschläfer ein größerer Druck als in den anderen Körperregionen. Gleichzeitig muss jedoch das Becken abgestützt werden, damit die Wirbelsäule nicht durchhängt. Deshalb muss die Matratze im Bereich des Beckens etwas fester sein, um es ausreichend stützen zu können. Genau über diese Eigenschaften verfügt eine 7-Zonen-Kaltschaummatratze.

Die Besonderheiten einer 7-Zonen-Kaltschaummatratze

Kaltschaum verfügt über eine hohe Punktelastizität sowie über eine offenporige Zellstruktur, die ihm eine hohe Atmungsaktivität, hohe Wärmeleitung und einen guten Feuchtigkeitstransport verleiht. Zudem ist hochelastischer Kaltschaum in seiner orthopädischen Leistungsfähigkeit dem Komfortschaum überlegen. Im Kern aus Kaltschaum sind 7 Bereiche mit Konturen in unterschiedlichen Stärken eingearbeitet. Die Konturen können beispielsweise wellenförmig, dreidimensional würfelförmig oder in einer anderen Geometrie aufgebaut sein.

7-Zonen-Kaltschaummatratze Irisette Vitaflex Flextube-Matratze

In der Irisette Vitaflex Flextube-Matratze zum Beispiel sind in einer Seite frei bewegliche Flextubes und in der anderen Seite Konturen in dreidimensionaler Würfel-Schnitt-Technologie eingearbeitet. Damit befinden sich in diesem Matratzenmodell quasi zwei verschiedene Matratzen zur Auswahl. Durch die unterschiedliche Profilierung im Matratzenkern einer Kaltschaummatratze ergeben sich verschiedene Festigkeiten. Das Körpergewicht wird dabei optimal über die gesamte Matratzenfläche verteilt, während die verschiedenen Körperbereiche unterschiedlich tief einsinken können. Dabei wird der Druck besser aufgenommen als bei herkömmlichen Matratzen. Die verschiedenen Liegezonen unterstützen entsprechend die jeweiligen Bedürfnisse der Körperregionen, die auf ihnen liegen und variieren in ihrer Festigkeit vom Scheitel bis zur Sohle.

Die Liegezonen sind spiegelsymmetrisch angeordnet, sodass die 7-Zonen-Matratze beliebig gedreht werden kann.

Die 7 Liegezonen und ihr Zweck

Zone 1 für den Kopf- und Nackenbereich

Die erste Liegezone der 7-Zonen-Matratze befindet sich im Kopf- und Nackenbereich und sorgt für eine stabile Unterlage des Kopfes. Hier ist eine optimale Druckentlastung von Nacken-, Hinterkopf- und Halsbereich notwendig. Gleichzeitig wirkt sie Verspannungen in diesen Bereichen entgegen.

2: Schulterkomfortzone

Die weichste Zone gehört zu den wichtigsten. Die Weichheit gehört zu den Merkmalen einer hochwertigen und optimal ergonomisch wirkenden 7-Zonen-Kaltschaummatratze. Sie ermöglicht ein stärkeres Einsinken der breiter ausfallenden Schultern und Oberarme auch in der Seitenlage, sodass die anatomisch korrekte Lagerung der Wirbelsäule gefördert wird. Dabei ist für eine höhere Durchblutung im Nacken- und Schulterbereich gesorgt. Einige Matratzen verfügen in diesem Bereich über zusätzlich integrierte Komfortbereiche. Diese kommen besonders druckempfindlichen Personen zugute.

Korrekte Haltung waehrend des Schlafes
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3: Bereich für die Lendenwirbelregion

Diese Liegezone ist hingegen der härteste Bereich. Er bietet dem Rücken eine zusätzliche Stützung der Lendenwirbel und hilft dabei, diese zu entlasten. Dabei wird die anatomisch korrekte Ausrichtung der Wirbelsäule unterstützt und die Durchblutung der Bandscheiben gefördert. Denn der Lendenwirbelbereich ist am Tage hohen Belastungen durch das Eigengewicht des Körpers ausgesetzt und benötigt während des Schlafs eine erhöhte Stützung, um sich besser regenerieren zu können.

4: Beckenzone

Diese mittelfeste Liegezone stellt den mittleren Bereich der Matratze dar und bietet dem schweren Becken genug Raum, um entspannt einzusinken. Gleichzeitig erhält es die notwendige Unterstützung, damit die Wirbelsäule in Rücken- und Seitenlage in eine ergonomisch korrekte Form gebracht wird und nicht abknickt. Dabei werden die Hüfte und die untere Rückenmuskulatur elastisch abgefedert.

5: Bereich für die Oberschenkel

Dieser Bereich entspricht im Aufbau dem Bereich für die Lendenwirbelregion (Zone 3), sodass die geforderte Symmetrie entsteht und die Kaltschaummatratze gedreht werden kann, ohne ihre Funktionen zu verlieren. Rumpf und Beine werden dank ihr in eine stabile Lage gebracht.

Druckpunkte beim Liegen
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6: Waden-Zone

Das Pendant zur Schulterzone ist sehr weich und dient der Druckentlastung der Unterschenkelvenen. So können die Beine ungestört während des Schlafs durchbluten, ohne abgeschnürt zu werden. Dank ihr kann das Anschwellen der Fußgelenke verhindert werden.

7: Fuß- und Fersenzone

Der erste und letzte Bereich Ihrer Kaltschaummatratze bietet den Füßen optimale Stützung und verhindert das Verdrehen und Abknicken der Gelenke. Gleichzeitig wird der Druck von den Fersen, den Sprunggelenken und den Knöcheln genommen, sodass sich keine Druckstellen bilden.

Wie wird eine Kaltschaummatratze hergestellt?

Die Zonen einer Kaltschaummatratze werden durch Fräsungen und Einschnitte im Kern der erzeugt. Dabei werden zwischen zweidimensionalen und dreidimensionalen Konturierungen unterschieden. Zu den dreidimensionalen Konturierungen zählt zum Beispiel die Würfelschnittgeometrie im Irisette Vitaflex Flextube Modell. Je nach Größe der einzelnen Konturen und Schnittbereiche ergeben sich unterschiedliche Festigkeiten.

Flextube-System 3D Wuerfel-Schnitt 7-Zonen-Kaltschaummatratze Irisette Vitaflex

In Bereichen mit tiefen Einschnitten oder starker Profilierung ist die Oberfläche der Kaltschaummatratze nachgiebiger als dort, wo die Matratze flache Einschnitte oder geringer Profilierung aufweist. Auf der Seite mit Flextube-System sind die Zonen zum Beispiel mit unterschiedlich festen Kaltschäumen ausgestattet, um so die verschiedenen Zoneneigenschaften zu erhalten.

7-Zonen-Lattenrost als sinnvolle Ergänzung?

Ein Lattenrost mit 7 Zonen ist eine sinnvolle Ergänzung für eine entsprechende Kaltschaummatratze. Beide stellen die Basis für ausgezeichneten Liege- und Schlafkomfort dar. Der Lattenrost wie beispielsweise das Modell f.a.n. Punktoflex Ergo verfügt ebenso über unterschiedliche Zonen für die einzelnen Körperpartien mit ihren ergonomischen Besonderheiten. Die Federwirkung des Lattenrostes unterstützt dabei in hohem Maße die Zoneneinteilung der Matratze. Dabei sind vor allem die Bereiche für Becken, Lendenwirbel und Schultern von großer Bedeutung.

fan Punktoflex Ergo Lattenrost

Unter anderem lassen sich bei dem Modell von f.a.n. Kopf- und Fußteil beliebig justieren, sodass die Beine am Abend hervorragend entlastet werden können, indem sie eine höhere Lagerung als der Rest des Körpers erhalten. Außerdem ist ein Lattenrost sehr wichtig, um eine gute Luftzirkulation zu gewährleisten. Damit wird gleichzeitig für ein harmonisches Schlafklima und für den richtigen Hygienestandard gesorgt.

Für wen sind 7-Zonen-Schlafsysteme geeignet?

Eine 7-Zonen-Kaltschaummatratze ist besonders für Rücken- und Seitenschläfer sowie zur Vorbeugung von Verspannungen und Rückenschmerzen geeignet.

7-Zonen-Kaltschaummatratze fan Medisan Luxus VS

Denn 7-Zonen-Schlafsysteme, wie zum Beispiel von Irisette, haben die Eigenschaft, sich den unterschiedlichen Körperregionen anzupassen, sie zu unterstützen und den Druck auszugleichen. Die Wirbelsäule wird dabei stets in die anatomisch korrekte Lage gebracht, sodass sie nicht abknicken kann.